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Tiergesundheit

Hund, Katze oder Maus eines haben unsere Tiere gemeinsam. Sie sind ein fester Bestandteil der eigenen Familie. Wie Sie auf die Gesundheit Ihres Tieres achten können und ihm zu einem langen, vitalen Leben verhelfen können, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

 

Übersicht der Kategorien:

Hund:  1. Parasiten (Flöhe, Zecken, Würmer)

2. Gesunde Zähne

3. Nahrungsergänzungsmittel

4. Verdauung

5. Fellpflege

6. Bewegungsapparat

 

HUND

1.1.1 Hund

„Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen“

 

Für viele Menschen ist der Hund eines der Lieblingshaustiere in Deutschland.

Ist man einmal auf den Hund gekommen, gilt er für viele als ein treuer Freund des Menschen, ein Familienmitglied oder Arbeitspartner. Wir können unter anderem unsere Liebe zu unserem Hund zeigen, indem wir uns für die Gesundheit des Hundes verantwortlich fühlen.

 

1.1.1.1 Unterkategorie Parasiten

Ob beim Spaziergang im Wald, durch Wiesen und Felder oder im eigenen Garten, überall besteht die Gefahr, dass Ihr Hund von Parasiten befallen wird.

Ein Parasit sucht sich einen Wirt als Nahrungs- und Vermehrungsquelle und überträgt so Krankheiten oder löst Allergien beim Hund aus. Es wird zwischen Ektoparasiten, die Ihren Hund von außen befallen und Endoparasiten, die im inneren des Hundes leben, unterschieden.

Wenn Sie sich und Ihren Hund vor Parasitenbefall schützen möchten, sollten sie wissen wann und wo Parasiten vorkommen, welche Produkte einen bestmöglichen Schutz bieten, woran sie einen Parasitenbefall erkennen können und welche Medikamente beim Parasitenbefall für ihren Hund schnellstmöglich eine Genesung erzielen.

1.1.1.2 Flöhe                          1.1.1.3 Zecken                       1.1.1.4 Würmer

 

1.1.1.2 Flöhe

Flöhe sind Parasiten, die bei Hunden sehr oft vorkommen (besonders in den Sommermonaten). Es sind Insekten, die auf dem Tier leben und sich von dessen Blut ernähren. Bereits nach 48 Stunden beginnen Flöhe Eier zu legen, so dass sie sich sehr schnell vermehren. Dadurch wird nicht nur der Hund von Flöhen befallen, sondern auch vom Hund abfallende Floheier kontaminieren den gesamten Haushalt und  beispielsweise das Auto.

 

A      Symptome

Flöhe werden mittels folgender Symptome beim Hund erkannt: Flohbisse führen zu einem starken Juckreiz bei ihrem Hund, so dass er sich vermehrt beißt und kratzt. Er betreibt mehr Fellpflege, so dass Hundehaare ausfallen können (Alopezie). Aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Flohspeichel, können Floh-Allergien vorkommen. Es können starke Hautreizungen und Hautrötungen entstehen (Flohdermatitis; Flohekzem). Bei Massenbefall kann es von Abmagerungen bis hin zu Blutarmut (Annemie) führen.

Flöhe sind Zwischenwirte für Bandwürmer. Es kann ebenfalls einen Hundebandwurm (Dipylidium caninum) übertragen werden, so dass Bandwürmer sinnvollerweise gleich mitbehandelt werden sollten.

Hundeflöhe können auch auf den Menschen übertragen werden. Die Stiche sind dicht beieinander angesiedelt (Wanderwege der Flöhe auch bekannt als Flohstraße) und jucken stark.

 

B             Diagnose

Die beschriebenen Symptome sind Erkennungszeichen, die auf Erkrankungen hinweisen.

Flöhe können durch einen Flohkamm entdeckt werden. In dem Flohkamm sind dann Flöhe oder deren Kot sichtbar.

 

C             Behandlung

Um Flöhe zu bekämpfen müssen sie zunächst auf dem Hund mit Insektiziden abgetötet werden. Ein Spot-on-Präparat oder ein oral zu verabreichendes Medikament können verabreicht werden. Um Hautreizungen zu lindern können auch Shampoos und Puderprodukte aufgetragen werden. Es ist ratsam die gesamte Umgebung des Hundes zu sanieren, Schlafdecken heiß zu waschen oder beispielsweise Spielzeug für einen gewissen Zeitraum einzufrieren.

 

D            Vorbeugung

Um einen Befall von Hundeflöhen zu verhindern, können monatlich vorbeugende Flohmittel genutzt werden. Eine regelmäßige Fellpflege ist ratsam.

 

– Frontline (Spot on)

– Bolfo Umgebungsspray

– Bolfo Fogger

– Seresto Halsband für kleine / große Hunde

– Petvital Bio Insect Shock (Umgebungsspray)

– Flohkamm Bolfo

– Amigard Spot on Eintelpackung / Dreierpackung (Hund bis 15kg, über 15 kg, über 30kg)

– Bolfo Flohschutz- Shampoo

– Bolfo Flohschutz- Puder

 

 

1.1.1.3 Zecken

Jeder Hundebesitzer wird schon einmal mit Zecken Bekanntschaft gemacht haben. Zecken sind Ektoparasiten, die sowohl auf dem Wirt als auch in der Natur leben können. Mittlerweile sind viele Zeckenarten Krankheitsüberträger wie z.B. Borreliose oder FSME beim Hund. Ihren Wirt nehmen sie über Gerüche und Körperwärme wahr. Sie hängen sich an alles, was ihren Aufenthaltsort (Wiesen, Sträucher, Bäume, Unterholz) streift und beißen sich bevorzugt an dünnen, gut durchbluteten Hautstellen fest. Über Tage ernähren sie sich über die Einstichstelle und saugen sich mit Blut voll.

 

A         Symptome

Der Zeckenspeichel kann an der Bissstelle zu Rötungen und Schwellungen der Haut führen. Beim Abfallen oder Entfernen der Zecke ist es möglich, dass der Kopf stecken bleibt und knotige Hautveränderungen entstehen.

 

B         Diagnose

Kleine Zecken können als schwarz-braune Punkte im Fell bemerkt werden, deren Umfang innerhalb der darauf folgenden Tage zunimmt.

 

C         Behandlung

Zecken sollten unter keinen Umständen herausgedrückt oder herausgequetscht werden, da sonst Krankheitserreger über einen vermehrten Speichelfluss der Zecke in den Wirt gelangen. Eine Zecken- Zange hilft, die Zecke zu fassen und aus der Wunde möglichst gerade herauszuziehen.

 

D         Vorbeugung

Vorbeugend können Präparate verabreicht werden, die Zecken abtöten oder ein Festsaugen am Wirt verhindern. Diese Repellentien werden meist als Spot-on-Präparat auf den Nacken des Hundes aufgetragen, so dass sich das Antiparasitikum auf der gesamten Hautoberfläche verteilen kann.

 

– Frontline (Spot on)

– Seresto Halsband für kleine/ große Hunde

– Zecken Pinzette

– Amigard Spot on Eintelpackung / Dreierpackung (Hund bis 15kg, über 15 kg, über 30kg)

 

1.1.1.4             Würmer

Bei einer Wurmerkrankung (Helminthose) ist der Hund von Endoparasiten befallen. In den seltensten Fällen ist diese lebensbedrohlich, kann jedoch zu ernsthaften Krankheiten führen (wie z.B. Lungen- und Leberentzündungen oder Blutarmut). Über das Fressen von Kot infizierter Tiere oder von Zwischenwirten, wie Mäusen, Vögeln, rohem Fleisch oder durch einen Flohbefall kann eine Wurmerkrankung entstehen. Diese besiedeln die inneren Organe, meist den Darm bzw. Verdauungstrakt des Hundes. Mögliche Wurmerkrankungen bei Hunden sind Bandwurmbefall, wie z.B. der Fuchsbandwurm, Herzwurmbefall und der Rundwurmbefall, wie z.B. der Spulwurm. Einige Wurmerkrankungen sind auch auf den Menschen übertragbar.

 

A         Symptome

Die Symptome bei einer Wurmerkrankung hängen sowohl vom Alter des Hundes als auch von der Wurmart ab. Möglich Symptome können Ausscheiden von Bandwurmteilen, Gewichtsabnahme, vermehrtes Jucken des Afters, Hautreizungen, Entzündungen und Erbrechen sein.

 

B         Diagnose

Für eine eindeutige Diagnose untersucht der Tierarzt den Kot des Hundes und führt eine Blutuntersuchung durch, um die genaue Art des Wurms bestimmen zu können.

 

C         Behandlung

Die Wurmerkrankung kann mit Hilfe einer Wurmkur behandelt werden, welche Würmer im Hund abtötet.

 

D         Vorbeugung

Eine regelmäßige Kontrolle durch den Tierarzt ist sinnvoll. Um seinen Hund vor einem Wurmbefall zu schützen, sollten in der Regel alle drei Monate Wurmkuren verabreicht.

 

– Droncit Tabletten

– Milben ExVet (Ungezieferschutz)

– Drontal Plus flavour Tabletten für Hunde ( Breitspektrum-Würmer)

 

1.1.1.1 Unterkategorie gesunde Zähne

 

Gesund beginnt im Mund, auch bei unseren Hunden. Ein erwachsenes Hundegebiss besteht aus 42 Zähnen, die regelmäßig kontrolliert werden möchten. Wird die Zahnpflege beim Hund regelmäßig und gewissenhaft eingehalten, kann vielen Krankheiten vorgebeugt werden.

 

A         SYMPTOME

Optische Anzeichen im Hundegebiss können auf Zahnerkrankungen hinweisen. Zahnfleischblutungen, übermäßige Speichelproduktionen, gelb-bräunliche Ablagerungen und leuchtend rotes Zahnfleisch können diese Anzeichen sein.

Die häufigste Zahnerkrankung bei Hunden ist eine Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose), wobei es sich um eine bakterielle Entzündung handelt. Bei einer fortschreitenden Vermehrung von Zahnstein entzündet sich das Zahnfleisch und kann sich bis Richtung Knochen zurück entwickeln, so dass der Zahnhalteapparat (Parodontium) irreversibel zerstört wird.

 

B         DIAGNOSE

Das Gebiss des Hundes sollte regelmäßig kontrolliert werden, um optische Anzeichen (Beläge und Verfärbungen) frühzeitig zu erkennen. Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt sollten ebenfalls regelmäßig durchgeführt werden.

 

C         BEHANDLUNG

Tierärzte können unter Narkose den Zahnstein im Hundegebiss entfernen.

 

D          VORBEUGUNG

Schon im Welpenalter kann der Hund an ein Zähne putzen ohne Stress gewöhnt werden. Es gibt speziell entwickelte Hundezahnbürsten sowie Hundezahnpasta. Eine für Sie und Ihren Hund angenehmere Variante sind natürliche Meeresalgen als Granulat, welches über das tägliche Futter gegeben werden kann.

Eine weitere Alternative bieten Kauknochen, bei denen ein großer Abrieb für die Reinigung der Zähne sorgt. Auch geeignetes Spielzeug kann Zahnerkrankungen vorbeugen. So können beispielsweise Spielzeuge mit Noppen ebenfalls die Zähne des Hundes reinigen und das mit viel Spaß für ihren Hund.

 

–          Bay o Pet Kaustreifen zur Zahnpflege (für große/ kleine Hunde)

–          Bay o Pet Kaustreifen mit Spearmint  (für große/ kleine Hunde)

–          Bogadent  Anti Plaque Finger Adult Handschuh

–          Bogadent Anti Plaque Finger Welpe

–          Bogadent Dental Hydro Gel

–          Bogadent Dental Creme Mint

–          Bogadent Ergo Dual Brush

–          Bogadent Silicone Finger

–          Calcium Citrat vet. (Prodoca Spezialfuttermittel)

–          Bogadent Plaque Stopp vet. (Granulat)

 

1.1.1.1              Unterkategorie Nahrungsergänzungsmittel

Damit unser Vierbeiner uns vital durch das Leben begleitet, ist es bedeutsam sich über Inhaltsstoffe des Futters zu informieren. Lebensnotwendige Nährstoffe gehören in einer ausreichenden Menge und einem ausgewogenen Verhältnis in den Futternapf. Die Zufütterung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann die Nahrung Ihres Hundes ergänzen. Individuelle Ernährungsbedürfnisse sollten auf die Rasse, das Alter, die Lebensumstände und die Aktivität des Hundes angepasst sein.

 

A         SYMPTOME

Eine verringerte Aktivität oder stumpfes Fell beim Hund können auf eine falsche Ernährung bzw. Mangelernährung hindeuten.

Bei Krankheiten des Hundes ist es sinnvoll Nahrungsergänzungsmittel zum gewohnten Futter hinzuzufügen, da der Heilungsprozess positiv unterstützt werden kann. Vitamin- Aufbaukuren können dann helfen, das Immunsystem des Hundes zu stärken.

 

B         DIAGNOSE

Ein Blutbild des Hundes gibt genauen Aufschluss über mögliche Mangelerscheinungen, welches von Ihrem Tierarzt erstellt werden und Ihnen Gewissheit verschaffen kann.

 

C         BEHANDLUNG

Nahrungsergänzungsmittel für Hunde können in verschiedenen Formen dargereicht werden. Tabletten können beispielsweise in Leckerlies versteckt werden, so dass der Hund die Nahrungsergänzung unbemerkt und mit Freude zu sich nimmt. Ergänzungsmittel in pulverisierter Form können über das tägliche Futter gegeben werden. Allerdings ist dann nicht immer sichergestellt, dass der Hund die Zusatzstoffe zu gleichen Mengen und Zeitpunkten zu sich nimmt. Nahrungsergänzungsmittel können auch als Tropfen verabreicht werden. Probieren Sie die verschiedenen Darreichungsformen aus, um für Ihren Hund und sich selbst die angenehmste und zuverlässigste Verabreichungsform festzustellen.

 

D         VORBEUGUNG

Vergewissern Sie sich über die Inhaltsstoffe Ihres bisherigen Hundefutters. Sollten sie die Nahrung ergänzen wollen, ist es wichtig das Maß der vorgegebenen Dosierung einzuhalten.

 

–          Bay o Pet Megaflex Pulver

–          Bay o Pet Murnil Tabl.

–          Medibronchial CD vet naturprod.

–          VivoCor (Bayer)

–          VivoSed (Bayer)

–          VivoFit (Bayer)

Unterkategorie Verdauung

Auch über die Verdauung Ihres Hundes können sie seinen Gesundheitszustand erkennen und gegebenenfalls Nahrungsmittel ergänzen. Die Anzeichen einer gesunden oder ungesunden Verdauung lassen sich über den Kot erkennen. Ein zu weicher Kot weist auf eine schlechte Verdauung hin. Überprüfen sie die Qualität Ihres Futters. Hundefutter minderer Qualität enthält minderwertige Rohstoffe, die meist durch Zugaben von Salz und Fett geschmacklich verbessert werden sollen. Dieses Futter kann dann schlecht von Ihrem Hund verdaut werden. Nicht verdaute Nährstoffe verbleiben im Darm und ziehen dort Wasser an. Unverdaute Nährstoffe verbinden sich mit dem Wasser und bilden dann einen weichen, glitschigen Kot. Zusätzlich verursacht Futter mit einem hohen Fettgehalt und schlecht verdaulichem Eiweiß Blähungen.

–          Darei Fit M.erdmand.f.mag.darm u verdauu (Naturprodukte Schwarz)

–          Darmrein für Hunde (CD Vet Naturprodukt)

 

Unterkategorie Fellpflege

Damit wir mit unseren Vierbeiner ausgiebig kuscheln können, muss das Fell regelmäßig gepflegt werden. Je nach Hunderasse und Hundehaar kann dies einmal pro Woche erfolgen, z.B. bei kurzhaarigen Hunden, bei langhaarigen Hunden ist eine tägliche Fellpflege unabdingbar. Andernfalls kann Ihr Hund neben einem ungepflegten Erscheinungsbild (verfilzte Haare) auch durch die mangelnde Belüftung der Haut schneller Hautkrankheiten oder einen Parasitenbefall erlangen. In unserem Shop finden Sie viele Produkte, die sich zur Fellpflege (bürsten, kämmen, scheren, trimmen oder baden) eignen.

Ein hoher Anteil an Eiweiß dient zur Versorgung von Haut und Fell. Dabei ist es wichtig, dass Ihr Vierbeiner mit den richtigen Fettsäuren versorgt bzw. zusätzlich unterstützt wird. Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren unterstützen die Haut- und Fellpflege. Zusätzliche Vitamine, Kupfer, Zink und Biotin sorgen für ein glänzendes Fell.

–          Bay o Pet Ohrreiniger

–          Vetriderm Ohrreiniger

–          Bay o pet Haut-Spray

–          Bay o pet Murnil Tabletten

–          Bay o pet Shampoo Sensitive

 

Unterkategorie Bewegungsapparat

Laufen – das möchte jeder Hund, unabhängig von Größe, Rasse und Gewicht. Das Skelett dient dabei als Stützgerüst des Hundes. Es besteht aus vielen Knochen, die über Gelenke miteinander verbunden sind.

Durch beispielsweise Mangelernährung, Überzüchtung und Bewegungsmangel kann unser Vierbeiner schwer erkranken, so dass ihm das Laufen immer schwerer fällt. Viele Hunde leiden unter Arthrose, einer zügig fortschreitenden oder chronischen Umgestaltung bzw. Deformierung der Gelenke.

 

A SYMPTOM

Arthrose ist eine degenerative (rückbildende) Erkrankung, bei der ein Gelenkknorpel geschädigt ist. Je frühzeitiger die Erkrankung erfasst wird, umso besser sind die Behandlungsergebnisse. Eine Arthrose wird meist sichtbar durch eine Steifigkeit der betroffenen Gelenke, einem Belastungsschmerz, einem Anfangsschmerz (der Hund läuft sich nach einigen Schritten ein), einer Lahmheit oder durch Gelenkgeräusche.

 

B DIAGNOSE

Ursachen einer Arthrose- Erkrankung können vielschichtig sein. Stellungsfehler, Fehl- oder Überbelastungen (z.B. durch Übergewicht), altersbedingte Abnutzungen, Mangelernährungen, Gelenkfehlstellungen (z.B. Hüftgelenk-Dysplasie HD) oder genetischen Veranlagungen können diagnostiziert werden. Für eine eindeutige Diagnose kann Ihr Tierarzt eine Röntgen-Untersuchung, Ultraschall-Untersuchung (Sonografie), Gelenkspiegelung (Arthroskopie), Computertomografie (CT) oder eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) durchführen und den Befund somit eindeutig abklären.

 

C  BEHANDLUNG

Ihr Hund sollte tierärztlich behandelt werden. Generell gilt, dass eine Arthrose-Erkrankung nicht geheilt werden kann, aber wir einiges tun können, damit sich unser Hund wohler fühlt. Mögliche Behandlungen können sein:

  • Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente
  • Arzneien mit knorpelschützenden Wirkstoffen (Glukosaminoglykane???)die gegen das Voranschreiten der Erkrankung wirken
  • eine Ernährungsergänzung in Verbindung mit einer Gewichtsreduktion
  • Homöopathische Wirkstoffe wie beispielsweise Grünlippmuschelkalk, Teufelskralle und Hagebutte
  • Physiotherapie oder operative orthopädische Eingriffe

Besprechen Sie dies mit Ihrem Tierarzt.

 

D VORBEUGUNG

Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können vorbeugend wirken. Auch die Vermeidung von Treppen steigen ist sinnvoll.

 

–          VivoFit (Bayer)

–          Bay o Pet Megaflex

–          Gelenkfit HD (CD vet)

 

 

 

 

(wie zu Beginn)

1. Themenshop Tiergesundheit

1.1       Einleitung

Hund, Katze oder Maus eines haben unsere Tiere gemeinsam. Sie sind ein fester Bestandteil der eigenen Familie. Wie Sie auf die Gesundheit Ihres Tieres achten können und ihm zu einem langen, vitalen Leben verhelfen können, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

 

Übersicht der Kategorien:

Katze:  1. Parasiten (Flöhe, Zecken, Würmer)

2. Gesunde Zähne

3. Nahrungsergänzungsmittel

4. Verdauung

5. Fellpflege

6. Bewegungsapparat

 

KATZE

1.1.2 Katze

„Die Katze ist das Meisterstück der Natur“ (Leonardo da Vinci)

Egal ob Raubkatze oder Samtpfote, der vierbeinige Lebensgefährte schenkt seinem Dosenöffner viel Liebe und Vertrauen. Damit die eigene Katze glücklich schnurrt, sollte man sehr auf ihre Gesundheit acht geben.

 

1.1.1.2.1 Parasiten

Wenn unsere Streuner durch Wiesen, Felder oder durch den eigenen Garten schleichen, besteht überall die Gefahr, dass Ihre Katze von Parasiten befallen wird.

Ein Parasit sucht sich einen Wirt als Nahrungs- und Vermehrungsquelle und überträgt so Infektionen, wie beispielsweise Würmer oder Bakterien, und kann allergische Reaktionen bei Katzen hervorrufen. Es wird zwischen Ektoparasiten, die Ihre Katze von außen befallen und Endoparasiten, die im inneren der Katze leben, unterschieden.

Wenn Sie sich und Ihre Katze vor Parasitenbefall schützen möchten, sollten sie wissen wann und wo Parasiten vorkommen, welche Produkte einen bestmöglichen Schutz bieten, woran sie einen Parasitenbefall schnellstmöglich erkennen können und welche Medikamente beim Parasitenbefall für ihre Katze schnellstmöglich eine Genesung erzielen.

 

1.1.1.2.1  Flöhe                                  1.1.1.3.1 Zecken                    1.1.1.4.1 Würmer

 

1.1.1.2.1  Flöhe

Flöhe sind Insekten, die auf dem Tier leben und sich von dessen Blut ernähren. Bereits nach 48 Stunden beginnen Flöhe Eier zu legen, so dass sie sich sehr schnell vermehren. Dadurch wird nicht nur die Katze von Flöhen befallen, sondern auch von der Katze abfallende Floheier kontaminieren den gesamten Haushalt. Der Katzenfloh ist auch bekannt als Ctenocephalides felis felis.

 

A      Symptome

Flöhe werden mittels folgender Symptome bei der Katze erkannt: Anders als beim Hund führen Flohbisse nicht zu einem starken Juckreiz, vielmehr betreibt die Katze ununterbrochen Fellpflege, um das störende Insekt loszuwerden. Bei einem starken Befall können Katzenhaare ausfallen können (Alopezie). Aufgrund einer Hypersensibilität gegen Flohspeichel, können Floh-Allergien vorkommen. Es können Katzenekzeme, Pusteln und Hautrötungen entstehen (Flohallergiedermatitis/ FAD). Bei Massenbefall kann es von Abmagerungen bis hin zu Blutarmut (Annemie) führen.

Flöhe sind Zwischenwirte für Bandwürmer. Der bei Katzen meist verbreitete Gurkenkern-Bandwurm kann ebenfalls durch einen Flohbefall übertragen werden, so dass Bandwürmer sinnvollerweise gleich mitbehandelt werden sollten.

Die Katze kann auch an Bartonellae-Bakterien erkranken. Der Kot der Flöhe enthält Bakterien, die über eine Woche lang aktiv bleiben. Über die vermehrte Fellpflege nimmt die Katze den Erreger oral in sich auf. Symptome für die Bartonellae- Bakterien sind beispielsweise angeschwollene Lymphknoten, ein vermindertes Gleichgewichtsgefühl oder Entzündungen der vorderen Augenkammer.

Katzenflöhe und Erreger der Bartonellae-Bakterien können auch auf den Menschen übertragen werden. Flohstiche sind dicht beieinander angesiedelt (Wanderwege der Flöhe auch bekannt als Flohstraße) und jucken stark.

 

B             Diagnose

Die beschriebenen Symptome sind Erkennungszeichen, die auf Erkrankungen hinweisen.

Flöhe können durch einen Flohkamm entdeckt werden. In dem Flohkamm sind dann Flöhe oder deren Kot sichtbar. Das Kämmen mit dem feinen Flohkamm erfordert viel Geduld. Jedoch können so schon ein Teil der Eier, Larven und Flöhe ausgestrichen werden.

 

C             Behandlung

Um Flöhe zu bekämpfen müssen sie zunächst auf der Katze mit Insektiziden abgetötet werden. Ein Spot-on-Präparat oder ein oral zu verabreichendes Medikament können verabreicht werden. Um Hautreizungen zu lindern können auch Shampoos und Puderprodukte aufgetragen werden. Es ist ratsam die gesamte Umgebung der Katze zu sanieren, Schlafdecken heiß zu waschen oder beispielsweise Spielzeug für einen gewissen Zeitraum einzufrieren.

 

D            Vorbeugung

Um einen Befall von Katzenflöhen zu verhindern, können monatlich vorbeugende Flohmittel genutzt werden. Eine regelmäßige Fellpflege ist ratsam.

 

– Frontline (Spot on)

– Bolfo Umgebungsspray

– Bolfo Fogger

– Seresto Halsband für Katzen

– Petvital Bio Insect Shock (Umgebungsspray)

– Flohkamm Bolfo

– Amigard Spot on Eintelpackung / Dreierpackung (Katze)

– Bolfo Flohschutz- Puder

 

1.1.1.3 Zecken

Zecken sind Ektoparasiten, die sowohl auf dem Wirt als auch in der Natur leben können. Anders als beim Hund werden Katzen weitaus seltener durch Zeckenstiche mit Krankheitserregern infiziert. Möglicherweise haben sie dies ihrer ausgiebigen Körper- und Fellpflege zu verdanken. Zecken nehmen ihren Wirt über Gerüche und Körperwärme wahr. Sie hängen sich an alles, was ihren Aufenthaltsort (Wiesen, Sträucher, Bäume, Unterholz) streift und beißen sich bevorzugt an dünnen, gut durchbluteten Hautstellen fest. Über Tage ernähren sie sich über die Einstichstelle und saugen sich mit Blut voll.

 

A         Symptome

Der Zeckenspeichel kann an der Bissstelle zu Rötungen und Schwellungen der Haut führen. Beim Abfallen oder Entfernen der Zecke ist es möglich, dass der Kopf stecken bleibt und knotige Hautveränderungen entstehen.

 

B         Diagnose

Kleine Zecken können als schwarz-braune Punkte im Fell bemerkt werden, deren Umfang innerhalb der darauf folgenden Tage zunimmt.

 

C         Behandlung

Zecken sollten unter keinen Umständen herausgedrückt oder herausgequetscht werden, da sonst Krankheitserreger über einen vermehrten Speichelfluss der Zecke in den Wirt gelangen. Eine Zecken- Zange hilft, die Zecke zu fassen und aus der Wunde möglichst gerade herauszuziehen.

 

D         Vorbeugung

Vorbeugend können Präparate verabreicht werden, die Zecken abtöten oder ein Festsaugen am Wirt verhindern. Diese Repellentien werden meist als Spot-on-Präparat auf den Nacken der Katze aufgetragen, so dass sich das Antiparasitikum auf der gesamten Hautoberfläche verteilen kann.

 

– Frontline (Spot on)

– Seresto Halsband für Katzen

– Zecken Pinzette

– Amigard Spot on Eintelpackung / Dreierpackung (Katze)

 

1.1.1.4             Würmer

Bei einer Wurmerkrankung (Helminthose) ist die Katze von Endoparasiten befallen. In den seltensten Fällen ist diese lebensbedrohlich, kann jedoch zu ernsthaften Krankheiten führen (wie z.B. Lungen- und Leberentzündungen oder Blutarmut). Über das Schnuppern und Fressen von Wurmeiern oder Wurmlarven kann eine Wurmerkrankung entstehen. So zum Beispiel bei Bandwürmern, Hakenwürmern und Spulwürmern. Andere Wurmerkrankungen entstehen durch den Befall eines Parasits (z.B. Flöhe), wie der Grukenkern-Bandwurm und der Herzwurm.  Je nach Wurmrat und der Stärke des Befalls reagiert die Katze mit Symptomen. Einige Wurmerkrankungen sind auch auf den Menschen übertragbar.

 

A         Symptome

Die Symptome bei einer Wurmerkrankung hängen sowohl von der Wurmart als auch von der Stärke des Befalls ab. Ein geringer Befall beispielsweise eines Bandwurmes wird von der Katze ohne Symptome toleriert. Erst ein massiver Befall kann zu Verdauungsproblemen, Mangelversorgungen, Lethargie oder einem schuppigen und glanzlosen Fell führen.

 

B         Diagnose

Für eine eindeutige Diagnose untersucht der Tierarzt den Kot der Katze und führt eine Blutuntersuchung durch, um die genaue Art des Wurms bestimmen zu können.

 

C         Behandlung

Die Wurmerkrankung kann mit Hilfe einer Wurmkur behandelt werden, welche Würmer in der Katze abtötet.

 

D         Vorbeugung

Eine regelmäßige Kontrolle durch den Tierarzt ist sinnvoll. Um seine Katze vor einem Wurmbefall zu schützen, sollten in der Regel alle drei Monate Wurmkuren verabreicht.

 

– Droncit Tabletten

– Milben ExVet (Ungezieferschutz)

– Droncit Spot on Loesung Pipetten für Katzen (Bandwürmer)

 

1.1.1.1 Unterkategorie gesunde Zähne

 

Gesund beginnt im Mund, auch bei unseren Katzen. Ein erwachsenes Katzengebiss besteht aus 30 bleibenden Zähnen, die regelmäßig kontrolliert werden möchten. Wird die Zahnpflege bei der Katze regelmäßig und gewissenhaft eingehalten, kann vielen Krankheiten vorgebeugt werden.

 

A         SYMPTOME

Optische Anzeichen im Katzengebiss können auf Zahnerkrankungen hinweisen. Zahnfleischblutungen, übermäßige Speichelproduktionen, gelb-bräunliche Ablagerungen und leuchtend rotes Zahnfleisch können diese Anzeichen sein.

Die häufigste Zahnerkrankung bei Katzen ist eine Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose), wobei es sich um eine bakterielle Entzündung handelt. Bei einer fortschreitenden Vermehrung von Zahnstein entzündet sich das Zahnfleisch und kann sich bis Richtung Knochen zurück entwickeln, so dass der Zahnhalteapparat (Parodontium) irreversibel zerstört wird.

Eine weitere, sehr schmerzhafte Erkrankung der Zähne kommt mittlerweile bei 25- 30% aller Hauskatzen vor, der so genannten FORL (feline odontoklastische resroptive Läsionen). Früher war die Krankheit unter dem Begriff „Katzenkaries“ bekannt. Die Ursachen der Symptome sind bislang noch nicht eindeutig erforscht. Es kann wahrscheinlich von einer Störung des Calcium-Gleichgewichts im Körper der Katze oder von einer hormonellen Störung ausgegangen werden. Symptome zeigt die Katze, indem sie vermindert Futter aufnimmt, den Kopf vermehrt schief hält oder mit den Zähnen knirscht. Therapiemöglichkeiten werden sehr kontrovers diskutiert. Manchmal genügt es alle 6 bis 12 Monate Fluorlack aufzutragen, bei schwerwiegenden Erkrankungen müssen Dentinbereiche entfernt und wieder aufgefüllt werden. Beraten Sie sich mit Ihrem Tierarzt, wie sie Ihrer Katze zu einem schmerzfreien Leben verhelfen können.

 

 

 

B         DIAGNOSE

Das Gebiss der Katze sollte regelmäßig kontrolliert werden, um optische Anzeichen (Beläge und Verfärbungen) frühzeitig zu erkennen. Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt sollten ebenfalls regelmäßig durchgeführt werden.

 

C         BEHANDLUNG

Tierärzte können unter Narkose den Zahnstein im Katzengebiss entfernen. Meist liegt die Ursache der Paradontitis in einer Wurzelerkrankung, so dass zuvor ein Röntgenbild erstellt werden muss.

 

D          Vorbeugung

Eine für Sie und Ihre Katze angenehme Variante sind Kauprodukte, bei denen ein großer Abrieb für die Reinigung der Zähne sorgt.

 

– nichts gefunden für Zahnpflege/ Kauprodukte etc.

 

 

1.1.1.2              Unterkategorie Nahrungsergänzungsmittel

Damit unser Vierbeiner uns vital durch das Leben begleitet, ist es bedeutsam sich über Inhaltsstoffe des Futters zu informieren. Lebensnotwendige Nährstoffe gehören in einer ausreichenden Menge und einem ausgewogenen Verhältnis in den Futternapf. Die Zufütterung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann die Nahrung Ihrer Katze ergänzen. Individuelle Ernährungsbedürfnisse sollten auf die Rasse, das Alter, die Lebensumstände und die Aktivität der Katze angepasst sein.

 

A         SYMPTOME

Eine verringerte Aktivität oder stumpfes Fell bei der Katze können auf eine falsche Ernährung bzw. Mangelernährung hindeuten.

Bei chronischen Krankheiten, allergischen oder gestressten Katzen ist es sinnvoll Nahrungsergänzungsmittel zum gewohnten Futter hinzuzufügen, da der Heilungsprozess positiv unterstützt werden kann. Vitamin- Aufbaukuren können dann helfen, das Immunsystem der Katze zu stärken. Andere Produkte pflegen die Haut und das Fell oder unterstützen geschwächte Organe, wie z.B. die Nieren der Katze.

 

 

B         DIAGNOSE

Ein Blutbild des Hundes gibt genauen Aufschluss über mögliche Mangelerscheinungen, welches von Ihrem Tierarzt erstellt werden und Ihnen Gewissheit verschaffen kann.

 

C         BEHANDLUNG

Nahrungsergänzungsmittel für Katzen können in verschiedenen Formen dargereicht werden.

Sie können zwischen Tabletten, „Leckerchen“, Pasten, Gel, Pulver oder tropfen wählen und dem gewohnten Futter Ihrer Katze beimengen. Probieren Sie die verschiedenen Darreichungsformen aus, um für Ihre Katze und sich selbst die angenehmste und zuverlässigste Verabreichungsform festzustellen.

 

D         Vorbeugung

Vergewissern Sie sich über die Inhaltsstoffe Ihres bisherigen Katzenfutters. Sollten sie die Nahrung ergänzen wollen, ist es wichtig das Maß der vorgegebenen Dosierung einzuhalten.

 

–          Bay o Pet Murnil Tabletten

–          Bay o Pet Megaflex

–          Renalzin (Bayer)

–          Senior Cat  CD vet

–          Petvital Vitamin Gel (Canina)

–          Cat Mineral Tabs (Canina)

 

 

Unterkategorie Verdauung:

Auch über die Verdauung Ihrer Katze können sie seinen Gesundheitszustand erkennen und gegebenenfalls Nahrungsmittel ergänzen. Die Anzeichen einer gesunden oder ungesunden Verdauung lassen sich über den Kot erkennen. Ein zu weicher Kot weist auf eine schlechte Verdauung hin. Überprüfen sie die Qualität Ihres Futters. Katzenfutter minderer Qualität enthält minderwertige Rohstoffe, die meist durch Zugaben von Salz und Fett geschmacklich verbessert werden sollen. Dieses Futter kann dann schlecht von Ihrer Katze verdaut werden. Nicht verdaute Nährstoffe verbleiben im Darm und ziehen dort Wasser an. Unverdaute Nährstoffe verbinden sich mit dem Wasser und bilden dann einen weichen, glitschigen Kot. Zusätzlich verursacht Futter mit einem hohen Fettgehalt und schlecht verdaulichem Eiweiß Blähungen.

– s. Nahrungsergänzung Produkte

 

 Unterkategorie Fellpflege

Damit wir mit unserer Samtpfote ausgiebig kuscheln können, muss das Fell regelmäßig gepflegt werden. Je nach Katzenrasse und Katzenhaar kann die Fellpflege täglich bis hin zu einmal wöchentlich erfolgen. Andernfalls kann Ihre Katze durch die mangelnde Belüftung der Haut schneller Hautkrankheiten oder einen Parasitenbefall erlangen. In unserem Shop finden Sie viele Produkte, die sich zur Fellpflege (bürsten, kämmen oder trimmen) eignen.

Ein hoher Anteil an Eiweiß dient zur Versorgung von Haut und Fell. Dabei ist es wichtig, dass Ihre Samtpfote mit den richtigen Fettsäuren versorgt bzw. zusätzlich unterstützt wird. Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren unterstützen die Haut- und Fellpflege. Zusätzliche Vitamine, Kupfer, Zink und Biotin sorgen für ein glänzendes Fell.

 

–          Bay o Pet Hautspray

–          Fell und Haut Vital (CD vet)

–          Pfotenpflege (CD vet)

–          Cat Felltop Gel (Canina)

–          Bay o Pet Ohrenspülung

–          Vetriderm Ohrreiniger

 

Unterkategorie Bewegungsapparat Katze

Die Bewegungen von Katzen sind elegant und anmutig. Immer wieder faszinieren uns Katzen durch ihre Beweglichkeit und Körperbeherrschung. Das Skelett der Katze ist sehr beweglich und besonders durch die biegsame Wirbelsäule können Katzen Positionen einnehmen, die uns an einen Akrobaten erinnern. Die Wirbelsäule der Katze ist wesentlich biegsamer als bei uns Menschen, da die Wirbelknochen nicht starr miteinander verbunden sind. Doch auch unsere geliebten Samtpfoten werden älter und die Gelenke unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess. Viele Katzen leiden im Alter unter Arthrose. Dies ist eine zügig fortschreitende oder chronische Umgestaltung bzw. Deformierung der Gelenke.

 

A Symptom

Arthrose ist eine degenerative (rückbildende) Erkrankung, bei der ein Gelenkknorpel geschädigt ist. Je frühzeitiger die Erkrankung erfasst wird, umso besser sind die Behandlungsergebnisse. Leider verbergen Katzen oft ihren Schmerz, so dass die Arthrose-Erkrankung erst spät bemerkt wird. Meist veränderst sich jedoch das verhalten unseres geliebten Akrobaten und die Bewegungen sind eindeutig eingeschränkter und weniger.

 

B Diagnose

Ursachen einer Arthrose- Erkrankung können vielschichtig sein. Bei Katzen ist es jedoch vermehrt eine altersbedingte Erkrankung. Weitere Ursachen können Stellungsfehler, Fehl- oder Überbelastungen (z.B. durch Übergewicht), Mangelernährungen, Gelenkfehlstellungen oder genetischen Veranlagungen sein. Für eine eindeutige Diagnose kann Ihr Tierarzt eine Röntgen-Untersuchung, Ultraschall-Untersuchung (Sonografie), Gelenkspiegelung (Arthroskopie), Computertomografie (CT) oder eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) durchführen und den Befund somit eindeutig abklären.

 

C Behandlung

Ihre Katze sollte tierärztlich behandelt werden. Generell gilt, dass eine Arthrose-Erkrankung nicht geheilt werden kann, aber wir einiges tun können, damit sich unsere Katze wohler fühlt. Mögliche Behandlungen können sein:

  • Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente
  • Arzneien mit knorpelschützenden Wirkstoffen (Glukosaminoglykane???)die gegen das Voranschreiten der Erkrankung wirken
  • eine Ernährungsergänzung in Verbindung mit einer Gewichtsreduktion
  • Homöopathische Wirkstoffe wie beispielsweise Grünlippmuschelkalk, Teufelskralle und Hagebutte
  • Physiotherapie oder operative orthopädische Eingriffe

Besprechen Sie dies mit Ihrem Tierarzt.

 

D Vorbeugung

Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können vorbeugend wirken. Sollte ihre Katze bereits erkrankt sein, versuchen Sie ihre Umgebung so zu gestalten, dass große, weite Sprünge vermieden werden (z.B. indem ein Stuhl vor der Fensterbank steht). Spielerisch sollte die Katze jedoch zur Bewegung animiert werden. Eine gemeinsame, ruhige Kuschelzeit entspannt die Katze. Sanfte Berührungen bzw. ein leichtes Massieren der Gelenke können den Schmerz reduzieren.

 

–          s. Nahrungsergänzung

–          Gelenkfit HD (CD vet.)

 

 

 

 

 

(wie zu Beginn)

1. Themenshop Tiergesundheit

1.1       Einleitung

Hund, Katze oder Maus eines haben unsere Tiere gemeinsam. Sie sind ein fester Bestandteil der eigenen Familie. Wie Sie auf die Gesundheit Ihres Tieres achten können und ihm zu einem langen, vitalen Leben verhelfen können, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

 

Übersicht der Kategorien:

Pferd:  1. Parasiten (Würmer, Pferdedassel, Zecken)

2. Bewegungsapparat und Leistungsfähigkeit

3. Fell und Hufpflege

 

PFERD

Pferd

„Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“

Beim Pferdesport wird das Pferd als Partner des Reiters bzw. der Reiterin gesehen. In Deutschland gibt es ca. 1,6 Millionen Pferdefreunde. Egal ob bei Bodenarbeit, Fahrsport, Voltigieren oder als Freizeit-, Dressur- oder Springreiter/in, die Verbindung die zwischen Pferd und Mensch entsteht sollte harmonisch und vertrauensvoll sein. Damit Ihr Pferd weiterhin gesund über Felder und Wiesen galoppiert, sollten Sie ausreichend auf seine Gesundheit Acht geben.

 

 

1. Parasiten

Ob beim Ausritt im Wald, durch Wiesen und Felder, beim Grasen auf der Weide oder im Paddock bzw. der Pferdebox, überall besteht die Gefahr, dass Ihr Pferd von Parasiten befallen wird.

Ein Parasit sucht sich einen Wirt als Nahrungs- und Vermehrungsquelle und überträgt so Krankheiten. Es wird zwischen Ektoparasiten, die Ihr Pferd von außen befallen und Endoparasiten, die im inneren des Pferdes leben, unterschieden.

Wenn Sie sich und Ihr Pferd weitesgehend vor Parasitenbefall schützen möchten, sollten sie wissen wann und wo Parasiten vorkommen, welche Produkte einen bestmöglichen Schutz bieten, woran sie einen Parasitenbefall erkennen können und welche Medikamente beim Parasitenbefall für ihr Pferd schnellstmöglich eine Genesung erzielen.

1.1    Würmer  /Pferdedassel              1.2 Zecken

 

1.1.      Würmer

Bei einer Wurmerkrankung (Helminthose) ist das Pferd von Endoparasiten befallen. In einigen Fällen kann diese sogar lebensbedrohlich sein oder aber zu ernsthaften Krankheiten führen (wie z.B. Lungenentzündung, Kolik oder Darmverschluss). Pferde infizieren sich durch Grasen, bei dem sie aus Wurmeiern ausgeschlüpfte Larven aufnehmen. Es wird zwischen zwei Hauptarten unterschieden. Zum einen erkranken Pferde an Rundwürmern (wie z.B. Spulwürmern, Zwergfadenwürmern und Lungenwürmern), zum anderen an Bandwürmern. Letztere verursachen Darmerkrankungen, so dass Darmentzündungen und Koliken entstehen. Besonders Fohlen infizieren sich mit dem Zwergfadenwurm. Dieser wird über die Muttermilch aufgenommen und wandert in die Lunge ein.

 

A         Symptome

Die Symptome bei einer Wurmerkrankung hängen sowohl von der Wurmart als auch von der Stärke des Befalls ab. Ein geringer Befall wird kaum bemerkt, da ein starkes Immunsystem eines gesunden Pferdes diese beseitigt. Erst ein massiverer Befall kann zu stumpfen Fell, Abmagerung, Blähbauch, Durchfall, Kolik oder einem Juckreiz an Schweifrübe führen. Bei Fohlen kann der Zwergfadenwurm an Husten, Nasenausfluss und Atemwegsproblemen erkannt werden.

 

B         Diagnose

Für eine eindeutige Diagnose untersucht der Tierarzt den Kot des Pferdes und führt eine Blutuntersuchung durch, um die genaue Art des Wurms bestimmen zu können.

 

C         Behandlung

Die Wurmerkrankung kann mit Hilfe einer Wurmkur (Anthelminthikum) behandelt werden, welche Würmer in dem Pferd abtötet.

 

D         Vorbeugung

Eine regelmäßige Kontrolle durch den Tierarzt ist sinnvoll. Um sein Pferd vor einem Wurmbefall zu schützen, sollte in der Regel bei einem ausgewachsenen Pferd vier Mal im Jahr eine Wurmkur verabreicht werden. Bei einem Fohlen empfiehlt sich dies sechs Mal im Jahr. Dabei ist es sinnvoll die Präparate zu wechseln, um ein möglichst großes Spektrum an Wurmarten abzudecken.

Zusätzlich sollten auf der Weide, in der Box oder in dem Paddock Kothaufen regelmäßig entfernt werden. Sauberes, trockenes Einstreu minimiert zusätzlich den Wurmbefall. Auch Futter- und Trinktröge sollten regelmäßig gereinigt werden, um einen Wurmbefall einzugrenzen.

 

– Banminth Pferdepaste vet. (Zoetis Deutschland)

 

Pferdedassel

Auch die Dasselfliege Ursache für Wurmerkrankungen sein. Die sogenannte Pferdedassel/ Magenbremse (Gasterophilus intestinalis) kommt besonders in den Monaten Juni bis September vor. Diese Fliegenart legt gelb-orangefarbene kleine Eier in die Haarspitzen des Pferdes. Durch das Ablecken der Eier bohren sich die Larven unter anderem in die Zunge, so dass Entzündungen im Mund und letztlich auch im Darm des Pferdes entstehen können.

Die Anwendung regelmäßiger Wurmkuren (siehe Vorbeugung Würmer) hilft, dem Wurmbefall entgegenzuwirken.

 

 

1.2        Zecken

Zecken sind Ektoparasiten, die sowohl auf dem Wirt als auch in der Natur leben können. Zecken nehmen ihren Wirt über Gerüche und Körperwärme wahr. Sie hängen sich an alles, was ihren Aufenthaltsort (Wiesen, Sträucher, Bäume, Unterholz) streift und beißen sich bevorzugt an dünnen, gut durchbluteten Hautstellen fest. Über Tage ernähren sie sich über die Einstichstelle und saugen sich mit Blut voll. Zecken treten vermehrt in den Monaten von März bis Oktober auf. Sie können die bakterielle Infektion Borreliose übertragen.

 

A         Symptome

Der Zeckenspeichel kann an der Bissstelle zu Rötungen und Schwellungen der Haut führen. Beim Abfallen oder Entfernen der Zecke ist es möglich, dass der Kopf stecken bleibt und knotige Hautveränderungen entstehen.

Sollte die Zecke Borreliose übertragen haben können nach drei Tagen erste Symptome auftreten. Bei einem starken Immunsystem, kann es ebenfalls sein, dass keinerlei Symptome erkennbar sind. Mögliche Anzeichen sind Fieber, geschwollene Lymphdrüsen, wechselnde Lahmheiten, Verdauungsprobleme und Rückenschmerzen.

 

B         Diagnose

Kleine Zecken können als schwarz-braune Punkte im Fell bemerkt werden, deren Umfang innerhalb der darauf folgenden Tage zunimmt. Da Zecken dünne Hautstellen bevorzugen, beißen sie sich überwiegend an Pferdebeinen und –brust fest.

Eine bakterielle Infektion (Borreliose), die von der Zecke übertragen wurde, kann nur über eine Blutabnahme festgestellt werden. Meist ist diese vom Befund jedoch nicht eindeutig.

 

C         Behandlung

Zecken sollten unter keinen Umständen herausgedrückt oder herausgequetscht werden, da sonst Krankheitserreger über einen vermehrten Speichelfluss der Zecke in den Wirt gelangen. Eine Zecken- Zange hilft, die Zecke zu fassen und aus der Wunde möglichst gerade herauszuziehen.

Borreliose kann mit einem zweiwöchigen Antibiotikum behandelt werden. Anschließend sollten Probiotika die geschädigte Darmflora wieder aufbauen.

 

D         Vorbeugung

Nach einem Ausritt im Wald sollte das Pferd auf Zeckenbisse ausgiebig untersucht und vorhandene Zecken entfernt werden.

Für Pferde gibt es keine Präparate gegen Zecken, die vorbeugend auf die Hautoberfläche aufgetragen werden können. (oder?????????????)- doch PHA Parasiten stopp spray pferde

 

– Insektweg Plus (CD vet.)

– Milben Exvet. (CD vet.)

– Bremsen???

 

2. Bewegungsapparat und Leistungsfähigkeit

Der Bewegungsapparat des Pferdes umfasst alle Organe, die dem Körper Stabilität verleihen und eine Fortbewegung möglich machen.  Der passive Teil besteht aus dem Skelettsystem und Bändern, der aktive Teil, der zielgerichtet verändert werden kann besteht aus Muskulatur. Je nachdem wie hoch die körperlichen Anforderungen Ihres Pferdes sind, desto leistungsstärker sollte die Ernährung sein. Generell kann die Pferdeernährung in drei Futterkategorien unterteilt werden:

  • Raufutter (ist gut für den Verdauungstrakt und bietet genügend Ballaststoffe, z.B. Heu oder Stroh)
  • Kraftfutter (bietet bei täglichem Training von Sportpferden eine energiereiche Kost; enthält Mineralstoffe, Vitamine, Fette und viel Eiweiß zum Muskelaufbau, z.B. Mais, Hafer)
  • Saftfutter (sorgt für eine ausreichende Feuchtigkeit im Verdauungstrakt und versorgt das Pferd mit Kohlenhydraten, z.B. Gras, Bananen, Äpfel, Möhren)

Eine ausgewogene Ernährung kann durch eine Zusammensetzung dieser Futtersorten erzielt werden und ist wichtig für die Gesundheit und Fitness Ihres Pferdes. Mengenangaben hängen dabei vom Grundumsatz des Pferdes ab. Um Mangelerscheinungen entgegenzuwirken kann das Futter durch zusätzliche Mineralstoffe, Vitamine oder Magnesium ergänzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Tierarzt, der durch eine Blutuntersuchung Mangelerscheinungen feststellen kann.

 

– Propolis Herbal vet. (CD vet.)

– Gelenkfit HD vet. (CD vet.)

– Equolyt Arthro Forte (Canina)

– Equitop Gonex vet. Granulat (Boehringer Ingelheim Vetmedia)

– PHA Basis Mineral Plus Liquid für Pferde (Pet Medical)

 

3. Fell und Hufpflege

In der Natur und mit Artgenossen haben Pferde ihr ganz eigenes Pflegeprogramm. Neben Wälzen, Scheuern und Schubbern gehört auch die gegenseitige Fellpflege dazu. Doch auch der Mensch sollte sein Pferd täglich vor und nach der gemeinsamen Arbeit pflegen. Das Auskämmen des Fells sorgt für eine Massage der Haut, unterstützt beim Fellwechsel, regt den Kreislauf an und verhindert dass sich verschwitzte Partien nach dem Reiten verfilzen. Produkte wie Shampoos, Mähnenspray und Fellglanz reinigen das Fell und verleihen ihm zusätzlichen Glanz. Ganz nebenbei unterstützt das gemeinsame Pflegeprogramm die Bindung und Zuneigung zwischen Mensch und Pferd.

Nicht nur das Fell auch die Hufe sollten vor und nach jeder Arbeit täglich gesäubert werden. Damit das Horn nicht austrocknet sollten die Hufe ca. ein Mal pro Woche mit Huffett oder Huföl eingepinselt werden. Ein tägliches Einfetten der Hufe ist nicht zu empfehlen, da der Huf sonst durch die vermehrte Fettschicht kein Wasser mehr aufnehmen kann und ebenfalls spröde wird. Damit der Huf zusätzlich mit Wasser versorgt wird, können die Hufe nach der Arbeit abgewaschen bzw. abgespritzt werden. Ein brüchiger Huf kann auf eine Mangelernährung von Mineralien und Vitaminen hinweisen.

Besonders wichtig für Fell und Hufe sind Biotin und Zink.

 

–          Augenpflege vet. (CD vet.)

–          PHA Huf und Fellvital (Petmedical)

–          Augenpflege Lotion (Canina)

–          O-Hrreiniger Lösung vet. (Intervet)

–          Ohrenpflege mild ohne Teebaumöl (CD vet.)

–          Shampoo Konzentrat vet. (CD vet.)

–          Biotin?

–          Zink?