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Sexuelle Gesundheit

Sexuelle Gesundheit bezeichnet einen Zustand vollständigen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. ……..

 

 

Erektionsstörung

Eine erektile Dysfunktion, Potenzstörung, Erektionsstörung oder Impotenz kann viele Ursachen haben. Mit dem fortschreitenden Alter des Mannes werden meist körperliche Ursachen ausgemacht. Diabetes, Arteriosklerose, hormonelle Störungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten können eine Erektionsstörung verursachen. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron hat einen großen Einfluss auf das Liebesleben. Für eine Erektion ist ein ausreichend hoher Hormonspiegel notwendig. Ein Testosteronmangel (Hypogonadismus) kann mittels einer Messung vom Arzt festgestellt werden.  Aber auch psychische Auslöser und langanhaltende Stresssituationen können mögliche Ursachen, besonders bei jüngeren Männern, sein. Wird eine Erektionsstörung bemerkt, sollten zunächst mit dem eigenen Hausarzt  Ursachen und Symptome besprochen werden. Verschreibungspflichtige Medikamente, Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer), wirken, sobald der Mann sexuell erregt ist. Die Medikamente steigern nicht die Lust. Aber auch andere Medikamente können wieder zu einem erfüllten Sexualleben führen. Schauen Sie sich dazu unsere Produkte an:

 

Verhütung

Eine Empfängnisverhütung ist für die meisten Paare heute selbstverständlich. Es gibt eine vielfältige Auswahl an Verhütungsmethoden. Wichtig sollten bei der Auswahl folgende Kriterien Sein:

  • Zuverlässigkeit
  • Verträglichkeit
  • Handhabbarkeit
  • Wirkdauer
  • und geringes Nebenwirkungsspektrum

Die unterschiedlichen Verhütungen basieren auf verschiedenen Methoden:

Hormonelle Methoden:

–       Pille (kombinierte, orale Kontrazeptiva KOK)

–       Minipille

–       Dreimontasspritze

–       Hormonpflaster

–       Vaginalring

–       Verhütungsstäbchen

–       Hormonspirale

–       Pille danach (als Notfallmedikament)

Das in Deutschland am häufigsten verwendete Verhütungsmittel ist die Pille. Sie gilt als einer der sichersten Methoden. Die Pille enthält die beiden Hormone Östrogen und Gestagen in verschiedenen Zusammensetzungen und Dosierungen. Die Minipille, Hormonspirale und die Dreimonatsspritze enthalten nur ein Gestagen.

 

Barrieremethoden:

–       Kondom

–       Diaphragma

–       Portiokappe

Nach der Pille ist das Kondom das zweitbeliebteste Verhütungsmittel in Deutschland. Kondome gibt es in allen möglichen Variationen (Geschmacksrichtung, Farben und Größen). Neben dem Verhütungsschutz, schützen Kondome auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten (HIV, Syphilis, Gonorrhö, Hepatitis B oder Chlamydien).

 

Natürliche Methoden:

–       Temperatur-Methode

–       Hormon-Messung

Die Körpertemperatur steigt unter Hormoneinfluss ein bis zwei Tage nach dem Eisprung um etwa 0,5 Grad. Temperaturmessmethoden und Mini- Computer zur Berechnung des Eisprungs machen die Methode einfacher und sicherer.

Auch die Messung von Hormonen kann mittels eines Mini- Computers erfolgen. Dazu wird mit Teststäbchen im Morgenurin der Estrogen- und LH- Gehalt gemessen. Ältere Daten eines jeden Zyklus werden im Computer gespeichert, so dass die Zeitspanne der fruchtbaren Tage zunehmend eingegrenzt werden kann.

 

 

Kinderwunsch

Für viele Paare ist die Familienplanung eine bewusste Entscheidung. Doch der Herzenswunsch Kind erfüllt sich nicht sofort bei jedem Paar. Es gibt viele Faktoren und Möglichkeiten, die eine Schwangerschaft verhindern oder hinauszögern. Für eine ausführliche und individuelle Beratung, sollten Sie Ihre Frauenärztin oder IhrenFrauenarzt aufsuchen. Wichtig ist, dass Sie als Paar entspannt bleiben und geduldig sind. Ein Ovulationstest bzw. Fruchtbarkeitstest ermöglicht der Frau herauszufinden, wann die fruchtbarsten Tage während eines Zyklusses sind.

Damit der weibliche Körper optimal auf eine Schwangerschaft vorbereitet wird,  sollten ausgewählte Mikronährstoffe dem Körper zusätzlich zugefügt werden. Bereits ab dem Kinderwunsch sollte der weibliche Körper mit einer empfohlenen Folatmenge abgedeckt werden, die über die natürliche Nahrung nicht ausreichend aufgenommen werden kann. Das B – Vitamin Folat (Folsäure) wird bei der Zellteilung benötigt. Denn bereits zwischen dem 22. Und 28. Tag nach der Empfängnis, werden Gehirn und Rückenmark des ungeborenen Babys angelegt. Der Rückenmarkskanal schließt sich, es wird dem Neuralrohrdefekt durch die Einnahme von Folsäure vorgebeugt

In der Schwangerschaft und während der Stillzeit sollten weitere Mikronährstoffe eingenommen werden.

 

 

Sexuelle Gesundheit für die Frau

Zu einer täglichen Intimpflege sollten das Waschen der äußeren Geschlechtsorgane und ein Wäschewechsel gehören. Viele Duschgels oder Seifen sind sehr parfümiert und bringen so den PH-Wert der Scheidenflora durcheinander. Unparfümierte, milde Waschlotionen werden als angenehmer empfunden und fördern den niedrigen PH-Wert der Scheide. Gleichzeitig bewirkt ein niedriger PH-Wert einen wirksamen Schutz gegen Besiedlung der Scheide durch Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder Protozoen. Auch durch die Einnahme von Antibiotika (beispielsweise Penicillin) können Veränderungen der Scheidenflora wahrgenommen werden. Keime vermehren sich und es kann sich ein Scheidenpilz bilden. Die typischen Symptome Jucken, Brennen und/ oder Ausfluss können auf eine Scheidenpilzinfektion hinweisen, sollten aber dennoch vom Arzt abgeklärt werden. Denn die Symptome können auch Hinweise für andere Erkrankungen sein (z.B. Herpes genitalis oder bakterielle Vaginose). Mit dem Alter lässt die Bildung des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen nach. Die Scheidenschleimhaut wird trockener und dünner. Durch das Anwenden einer Östrogencreme kann das Austrocknen verbessert werden. Wer keine Hormone anwenden möchte, kann auch auf Vaginalzäpfchen oder Vaginalgel mit Hyaloronsäure oder Milchsäure zurückgreifen. Natürlich kann auch Gleitgel für ein angenehmeres Empfinden beim Sexualverkehr genutzt werden.

 

 

Sexuelle Gesundheit für den Mann

Ca. ab dem 30. Lebensjahr beginnt der natürliche Testosteronspiegel im männlichen Körper zu sinken. Alle zwei bis drei Jahre sollte dann der Testosteronspiegel bestimmt werden, um gegebenenfalls zu sogenannten Testosteron-Boostern (siehe auch Erektionsstörung) zurückgreifen zu können. Um das 50. Lebensjahr leiden viele Männer unter einer Vergrößerung der Prostata (siehe hierzu (Prostatahyperplasie). Leichte Symptome können mit pflanzlichen Arzneimitteln behandelt werden, wie z.B. mit Arzneikürbis, Sägepalme oder Brennessel.