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Erkältung

 

 

Husten, Schupfen, Heiserkeit – wer kennt das nicht?

Besonders im Herbst und Winter leiden viele unter einer Erkältung bzw. unter einem grippalen Infekt. Viren, manchmal auch Bakterien, führen zu einer Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase und Nasenhöhle, des Halses und der Bronchien. Jede Erkältung verläuft individuell. Generell sollten sich die Beschwerden nach drei bis sieben Tagen bessern und nach zwei Wochen gänzlich verschwunden sein. Durchschnittlich erkranken Erwachsene zwei bis viermal im Jahr an einem grippalen Infekt; Kinder sogar acht bis zehnmal. Leider gibt es noch kein Wundermittel gegen Erkältungsviren. Im Normalfall kommt unser Körper auch gut gegen die Viren an und wir werden wieder gesund. Doch der Leidensdruck für Betroffene ist sehr hoch. Viele haben Kreislaufprobleme, fühlen sich matt, haben eine verstopfte Nase, Kopf- und Gliederschmerzen, starke Schmerzen im Hals und unruhige Nächte auf Grund des Hustens. Es gibt viele Möglichkeiten diese lästigen Beschwerden zu lindern und einer Erkältung vorzubeugen.

 

 

Einreibung

Das Einreiben eines Erkältungsbalsames auf Rücken und Brust steigert nicht nur das Wohlbefinden und die Entspannung. Vielmehr werden Atemwege befreit, der Hustenreiz wird gestoppt und Schleim gelöst. Durch das Einreiben werden ätherische Öle über die Atemwege und die Haut aufgenommen und zu den Bronchien transportiert. Viele Produkte beinhalten Eucalyptusöl, Levomenthol und Kiefernnadelöl.

Kinder unter zwei Jahren sollten das Produkt nicht anwenden. Ab dem zweiten Lebensjahr gibt es Einreibungssalben und –balsam speziell für Kinder.

 

 

Inhalation

Das Inhalieren von Pflanzenextrakten (wie z.B. Kamille) oder ätherischen Ölen (wie z.B. Eukalyptus oder Latschenkiefer) lindert Husten, befreit die verstopfte Nase und befeuchtet gereizte Schleimhäute. Viele nutzen zum Inhalieren einen Kochtopf und ein Handtuch. Sicherer, um Unfälle zu vermeiden und Verbrennungen vorzubeugen, und effektiver sind Dampfinhalatoren. Der Mund- Nase- Aufsatz befeuchtet gezielt die oberen Schleimhäute. Wer nicht inhalieren möchte, kann auch einige Tropfen auf Kleidung, Kissen und Pyjama verteilen. Produkte wie z.B. Pinimenthol Erkältungsinhalat hinterlassen keine Rückstände auf Textilien. So können sich wohltuende Dämpfe über lange Zeiträume entfalten und ein erholsamer Schlaf wird gefördert.

Ein Dampfinhalator sollte nach dem Gebrauch ausgespült und getrocknet werden. Ansonsten können sich Bakterien, die nur wenig Feuchtigkeit benötigen, vermehren.

 

 

Erkältungsbäder

In der kalten Jahreszeit nehmen viele gerne ein warmes Bad. Bei Erkältungen können Erkältungsbäder helfen Glieder- und Muskelschmerzen, sowie Erkältungsbeschwerden zu linden. Sie enthalten unter anderem hochdosiert ätherische Öle, die über Haut und Atemwege aufgenommen und zu den Bronchien transportiert werden. Erkältungsbäder enthalten Emulgatoren, die das ätherische Öl im Wasser verteilen. Die Verbindung der Öle mit dem Wasser verbessert die Durchblutung und der Körper entspannt sich. Besonders abends vor dem zu Bett gehen, unterstützt ein Erkältungsbad die Selbstheilungskräfte, entspannt den Körper und ermüdet ihn, so dass ein erholsamer Schlaf möglich ist. Zusätzlich beschleunigen Hitzewallungen und leichtes Schwitzen die Genesung. Bei Kreislaufproblemen sollte das Erkältungsbad nur etwa 10 Minuten andauern.

Dem bloßen Hinzufügen von ätherischen Tropfen in das Badewasser ist abzuraten, da das Öl auf der Wasseroberfläche schwimmt und Hautreizungen entstehen können.

 

 

Fieber

Fieber ist bei Erkältungen oftmals ein begleitendes Symptom. Das Immunsystem befasst sich verstärkt mit dem Krankheitserreger oder dem Entzündungsfaktor. Dabei bildet der Körper Abwehrstoffe, von denen einige (sogenannte Pyrogene) Fieber erzeugen. Die menschliche Basaltemperatur liegt bei 36 bis 37°C. Bei Fieber steigt die Temperatur auf 38 bis 41°C. Es kann zwischen drei unterschiedlichen Messmitteln unterschieden werden:

  • dem analogen Thermometer
  • dem digitalen Thermometer (ein akustisches Signal, ca. nach 60 Sekunden, weist auf das Ende des Messvorgangs hin; die Ablesbarkeit ist sehr einfach)
  • und einem pyrometrischen Thermometer (eine Infrarotabstrahlung meist Ohr- Thermomentern, welche aufgrund der Messgeschwindigkeit von wenigen Sekunden bei Kindern sehr nützlich anwendbar ist).

 

Neben den unterschiedlichen Messmitteln kann das Fieber auch an verschiedenen Stellen gemessen werden: im Mund (sublingual), im After (rektal), im Ohr (aurikular), in der Scheide (vaginal) und in der Achselhöhle (axillar). Der rektal gemessene Wert, kommt dem Wert der tatsächlichen Körpertemperatur am nächsten.

Besonders wichtig ist bei Fieber eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Der Bedarf der Flüssigkeit ist durch das Fieber erhöht. Zu Beginn kann Schüttelfrost eintreten. Dann sollte ein Wärmeverlust des Körpers vermieden werden. Das Fieber kann durch Wärmeableitung, wie z.B. Wadenwickel, gesenkt werden. Zusätzlich können fiebersenkende Medikamente (Antipyrektika), wie beispielsweise Ibuprofen oder Paracetamol eingenommen werden. Aber auch naturheilkundliche Produkte, wie Weidenrinde, können das Fieber senken. Zur Genesung sollten körperliche und geistige Anstrengungen vermieden werden.

 

 

Grippaler Infekt

Eine Erkältung wird auch grippaler Infekt genannt, deren Auslöser Viren sind. Ein grippaler Infekt ist nicht gleichzusetzen mit einer Grippe (Influenza). Letztere ist eine Infektion mit einer bestimmten Virusart (Influenza- Viren). An einem grippalen Infekt kann man ganzjährig über erkranken, während die typische Grippesaison zwischen Dezember und April liegt.

Die Symptome der beiden Erkrankungen ähneln sich, sind jedoch bei einer Grippe stärker ausgeprägt:

Symptome

Grippe   Grippaler Infekt
schlagartige Verschlechterung

Krankheitsgefühl

langsame Verschlechterung
häufig hohes Fieber, Schüttelfrost

Fieber

selten, geringe Termperaturerhöhung
strake Schmerzen

Kopfschmerzen

leichte Schmerzen
starke Schmerzen

Gelenk- und Muskelschmerzen

abgeschlagenes, mattes Gefühl
gelegentlich

Schnupfen

häufig
starke Schmerzen und Schluckbeschwerden

Halsschmerzen

häufig leichte Beschwerden

(von der Internetseite Contramutan leicht abgewandelt???)

Zur Bekämpfung einer normalen Erkältung bietet sich kein Antibiotikum an, da die obere Atemwegsinfektion durch Viren und nicht durch Bakterien verursacht wird. Einige Mittel und Medikamente, die beispielhaft aufgelistet werden, können die Symptome lindern:

  • Schnupfen: Nasenspray, Nasenspray (z.B. Nasic), Inhalation (z.B. Pinimenthol, Weleda)
  • Halsschmerzen: Lutschpastillen (z.B. Lidocain, Dolobendan), desinfizierende Mundspülungen (z.B. Chlorhexamed)
  • Heiserkeit: Zur Abschwellung der Stimmbänder z.B. ilsamoos/ islacassis
  • Husten: Inhalation, Schleim lösend (z.B. Ambroxol, GeloMyrthol)                                                        Hustenreiz lindernd (z.B. Silomat)
  • Fieber: zur Senkung des Fiebers (z.B. Ibuprofen, Paracetamol)
  • Kopf- und Gliderschmerzen: für kurze Überbrückungsphasen (z.B. Aspirin Complex)

 

Um einen grippalen Infekt bzw. einer Erkältung vorzubeugen hilft häufiges Händewaschen, angemessene Kleidung, ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Einnahmen von Vitamin C (durch Zitrusfrüchte), zusätzliche Einnahmen von Zink (?????????) sowie zusätzliche Vitamineinnahmen z.B. durch orthomol immun.

 

 

Halsschmerzen

Erkältungsviren verursachen oft eine Halsentzündung. Die Ateminfektion kann durch ein Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden oder einer belegten Stimme erkannt werden. Die Schmerzen können bis zum Ohr ausstrahlen und häufig können vergrößerte Lymphknoten auf beiden Seiten am Hals oder im Nacken ertastet werden. Bei einer Halsentzündung kann zwischen einer Rachenentzündung (Pharyngitis), einer Mandelentzündung (Angina tonsillaris oder Tonsillitis) und einer Kehlkopf- oder Stimmbandentzündung (Laryngitis) unterschieden werden.(???) In der Regel sollten erkältungsbedingte Halsschmerzen nach drei bis fünf Tagen wieder abklingen. Mit folgenden Wirkstoffen oder Medikamenten können Halsschmerzen therapiert bzw. gelindert werden:

  • Lutschpastillen (z.B.??????)
  • Schmerzmittel (z.B. Paracetamol)
  • Gurgeln mit Salzwasser oder Tees aus Heilpflanzenextrakten (Wirkstoffe sind z.B. Arnika, isländisches Moos, Kamilleblüten, Lindenblüten, Thymian oder Salbeiblätter)
  • homöopathische Mittel ???????
  • ausreichende Trinkmenge einhalten, um die Stimmbänder regelmäßig zu befeuchten????
  • Luftbefeuchten ??????

 

Neben erkältungsbedingten Halsschmerzen können auch Bakterien Halsschmerzen verursachen. Streptokokken, Angina oder Scharlach sind nur Beispiele für weitere Halserkrankungen. In solchen Fällen ist ein Gang zum Arzt unvermeidbar.

 

 

Homöopathie und Biochemie

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Hustenlöser/ Hustenstiller

Bei Erkältungen wird Husten als ein Symptom angesehen, durch welches der Körper die Atemwege von Substanzen zu reinigen versucht. Erkältungsbedingter Husten ist zunächst ein trockener Husten bzw. Reizhusten. Nach ein bis drei Tagen wandelt sich dieser in einen produktiven Husten bzw. verschleimten Husten um. Die abgesonderten Schleimpartikel können klar oder verfärbt sein.

Ein Hustenlöser wird dann unterstützend eingenommen, wenn der Schleim nicht nach außen transportiert werden kann. Dabei blockiert er die Flimmerhärchen der Atemwegsschleimhaut, so dass diese ihre Bewegung nicht mehr ausführen können. Schleimlösende Mittel (Expektorantien) helfen, das zähe Sekret flüssig zu machen, um dies somit besser abhusten zu können (z.B. ACC akut oder Mucosolvan).

Bei trockenem Husten können reizstillende Mittel (Antitussiva) eingenommen werden, um beispielsweise eine angenehmeren, ungestörten Schlaf zu erzielen. Diese Mittel setzten die Hustenbereitschaft des Körpers herab (z.B. Silomat).

Während einer Erkältung und einem Übergang von einem Reizhusten in einen produktiven Husten kann tagsüber ein Hustenlöser und abends ein Hustenstiller eingenommen werden. (ACHTUNG DOC MORRIS sagt dazu nein!)

 

 

Immunsystem

Besonders in den Herbst- und Wintermonaten ist es wichtig, dass eigene Immunsystem bzw. körpereigene Abwehrkräfte zu stärken. Denn sobald Mitmenschen niesen, man einer erkälteten Person die Hand gibt, Türklinken oder Rolltreppen anfasst, die mit Keimen belegt sind übernimmt/empfängt?? man neue Krankheitserreger. Schon mit einfachen Mitteln können Sie Ihr Immunsystem beeinflussen:

  • regelmäßiges Sporttreiben
  • erholsamer Schlaf
  • ausgewogene Ernährung (besonders Zink, Vitamin C und E)

Sollte die Ernährung nicht ausgewogen sein, können zusätzliche Präparate eingenommen werden, die Ihren Körper mit ausreichenden Vitaminen versorgen (z.B. orthomol immun oder heiße getränke mit zink-namen weiß ich nicht???????). Auch natürliche Heilpflanzen, wie z.B. in Umckalobao, helfen die Abwehrkräfte zu steigern.

 

 

Schupfen/ Nasenspray

Schnupfen (Rhinitis) bei einer Erkältung ist ein akutes Symptom. Während einer Erkältung sollte in ein bis zwei Wochen ausgeheilt sein. Typische Merkmale eines Schnupfens sind eine verstopfte, laufende Nase, vermehrtes Niesen und Jucken der Nase, eine erschwerte Atmung durch die Nase und ein beeinträchtigter Geruchssinn. Je nach Erkältungsgrad ist der Schnupfen zunächst meist wässrig und anschließend sondert die Nase gelblichen Schleim ab. Gegen Schnupfen hilft Wärme z.B. in Form von Inhalieren von Dampf, Kräutertees, Rotlicht, Nasenspülungen mit Kochsalzlösungen. Letztere befeuchten die Schleimhäute und beugen Schupfen vor. Auch abschwellende Nasensprays können die Symptome lindern. Sie sollten jedoch eher selten und nicht länger als sieben Tage lang genutzt werden, da sie zu Abhängigkeit führen können und Nasenschleimhäute angreifen. Nasensalben lindern die Schmerzen bei trockener und rissiger Nasenschleimhaut.

 

 

Tee

Bei einer Erkältung sollte ausreichend Flüssigkeit dem Körper verabreicht werden. Arzneitees können die Genesung und Ihr Wohlbefinden bei einer Erkältung unterstützen. Pflanzliche Wirkstoffe wie z.B. Eibiswurzel oder Primel fördern das Abhusten von Schleim. Süßholz hilft bei Atemwegsleiden. Thymian hat eine antibakterielle, schleimlösende und krampflösende Wirkung. Arzneitees basieren ausschließlich auf natürlichen Inhaltsstoffen.

So genannte Vitaltees können während einer Erkältung, aber auch vorbeugend getrunken werden. Die Tees sind auf pflanzlicher Basis, stärken Ihr Inneres und fördern das Wohlbefinden. Also machen Sie es sich an kalten Tagen gemütlich und genießen Sie Ihren Tee.